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Medienmitteilung 2021

Pfizer Forschungspreis für die Zukunft des medizinischen Fortschritts

Zum 30. Mal verleiht die Stiftung Pfizer Forschungspreis ihre Auszeichnung an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Zürich, 28. Januar 2021. Basel, Bern, Lausanne, St. Gallen und Zürich – das sind die Städte, in denen die 15 jungen Preisträgerinnen und Preisträger forschen. Der diesjährige Pfizer Forschungspreis ist mit einem Preisgeld von jeweils 15.000 Schweizer Franken pro Prämierung dotiert. Mit diesen Auszeichnungen wird einmal mehr das hohe wissenschaftliche Niveau an vielen Schweizer Instituten und Spitälern deutlich.

Die jungen Preisträgerinnen und Preisträger präsentierten an der Preisverleihung ein breites Spektrum an interessanten und vielversprechenden Forschungsergebnissen – dieses Jahr aufgrund der Covid-19 Situation in einem neuen virtuellen und interaktiven Format.

So konnten sie im Bereich der Grundlagenforschung aufzeigen, wie bestimmte Antikörper in der Lage sind, Arrhythmien in Herzmuskelzellen zu unterdrücken oder dass gewisse Bakterien im Darm Herzmuskelentzündungen hervorrufen. Bei einer seltenen pädiatrischen Erkrankung wurde der Einfluss des Immunsystems auf die Bildung von roten Blutkörperchen untersucht. Ein anderes prämiertes Team entdeckte Antigene, die zur Entwicklung von neuartigen Krebsimmuntherapien beitragen könnten. Oder es wurde eine Technik entdeckt, die es blinden Mäusen erlaubte, das eigentlich nicht sichtbare Nah-Infrarot Licht zu sehen – dies könnte zukünftig einen Hoffnungsschimmer für Menschen mit Makuladegeneration bedeuten. In der Kategorie der klinischen Forschung gab es praxis-relevante Erkenntnisse: So wurde über die Folgeschäden von Aneurysmablutungen im Gehirn geforscht oder ob die Behandlung der akuten Herzinsuffizienz verbessert werden kann. In einer weiteren Arbeit wurde sichtbar, wie Antikörper myeloische Leukämiezellen eliminieren. Und bei krebskranken Kindern, die eine Chemotherapie brauchen, konnte 39°C als neue evidenzbasierte Standard-Fiebergrenze empfohlen werden.

Der diesjährige Pfizer Forschungspreis ist eine Anerkennung der hervorragenden wissenschaftlichen Leistung der Ausgezeichneten und soll Ansporn und Ermutigung für sie sein, die Arbeiten in der medizinischen Forschung weiterzuführen.

Der Pfizer Forschungspreis

Der Pfizer Forschungspreis ist einer der renommiertesten Medizin Forschungspreise der Schweiz. Er wird seit 1992 jährlich von der Stiftung Pfizer Forschungspreis auf Vorschlag von unabhängigen wissenschaftlichen Kommissionen in den Bereichen Grundlagenforschung und klinische Forschung verliehen. Teilnahmeberechtigt sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die nicht älter als 45 Jahre sind. Mit der heutigen 30. Preisverleihung ehrt die Stiftung Pfizer Forschungspreis 15 Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Sprachregionen der Schweiz. So gibt es bislang 384 Ausgezeichnete. Die Stiftung hat somit die medizinische Forschung in der Schweiz mit einer Preissumme von über 6.3 Millionen Schweizer Franken gefördert.

„Die Schweiz ist ein wichtiger Forschungsstandort und alle prämierten Arbeiten leisten einen wichtigen Beitrag zum medizinischen Fortschritt, zum Wohl von Patienten und unserer Gesellschaft. Umso mehr freut es uns, dass wir den Pfizer Forschungspreis bereits zum 30. Mal verleihen dürfen“, so Dr. med. Rahel Troxler Saxer, Präsidentin des Stiftungsrates der Stiftung Pfizer Forschungspreis und Medical Director bei Pfizer Schweiz.

Pfizer – Breakthroughs that change patients’ lives

Wir bei Pfizer sind dem Motto „bahnbrechende Therapien, die das Leben von Patienten verbessern“ verpflichtet und stehen schon seit über 160 Jahren für die erfolgreiche Erforschung und Entwicklung von innovativen Arzneimitteln und Impfstoffen zur Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten. Pfizer ist eines der führenden biopharmazeutischen Unternehmen der Welt. Seit 1959 ist Pfizer in der Schweiz ansässig und leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der hiesigen Bevölkerung. Pfizer vertreibt schweizweit über 120 Arzneimittel und Impfstoffe.

Hinweis für Medienschaffende:

Die Preisverleihung findet am Donnerstag, den 28. Januar 2021 von 18.00 – 19.30 Uhr, diesmal bedingt durch COVID-19 virtuell und interaktiv per Livestream auf dieser Plattform statt: https://pfizer-forschungspreis-2021.navus.io/

Ausführliche Informationen, darunter die Zusammenfassungen der Forschungsarbeiten, sind unter www.pfizerforschungspreis.ch abrufbar.

Mehr zu Pfizer Schweiz finden Sie auf: www.pfizer.ch

Medienkontakt Pfizer Schweiz:

Martin Höhener
Head of Health & Value and Media Relations
E-mail: media.ch@pfizer.com

 

 

 

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Medienkontakt:

media.ch@pfizer.com

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